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Rally against Corporations Trying to Sue Critics into Silence in Oakland
© Marlena Sloss / Greenpeace

Greenpeace in den USA zu 345 Millionen Dollar "Schadensersatz" verurteilt

Trotz Urteil: Wir werden nicht schweigen

Richter entscheidet: Greenpeace USA und Greenpeace International sollen Ölkonzern 345 Millionen US-Dollar "Schadensersatz" zahlen. Alle Hintergründe.

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Mobbing-Klagen stoppen

Greenpeace USA soll 345 Millionen Dollar "Schadensersatz" an Energy Transfer zahlen! So genannte SLAPP-Klagen gefährden unser Recht auf Meinungsfreiheit. Deutschland muss jetzt ein Anti-SLAPP-Gesetz erlassen.

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Rally against Corporations Trying to Sue Critics into Silence in Oakland
Global Week of Action - Solidarity against Energy Transfer's in Cologne
© Markus J. Feger / Greenpeace

Wir werden nicht schweigen

Ein Öl-Konzern versucht, Greenpeace USA und Greenpeace International mit einer sogenannten SLAPP-Klage zum Schweigen zu bringen. Ihre Unterstützung ist unser Schutzschild gegen die Profitgier und Umweltzerstörung der Mächtigen!

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Für Frieden und Freiheit im Iran

Martin Kaiser, Geschäftsführer von Greenpeace Deutschland zum Krieg im Iran

Text

Unsere Gedanken sind bei den Menschen im Iran, die schon viel zu lange unter Repression und Gewalt leiden – und nun einen völkerrechtswidrigen Krieg erneut erleiden müssen.

Jede Angriffswelle trifft auch unschuldige Zivilist:innen, die nur Frieden, Sicherheit und ein Leben in Würde verdienen. Dieser Krieg ist nicht ihr Krieg. Er wird über ihre Köpfe hinweg geführt, während sie um ihre Familien, ihre Zukunft und ihr Überleben fürchten müssen.

Die jüngsten Angriffe verletzen erneut das Völkerrecht. Wie bei den israelisch-amerikanischen Angriffen im letzten Jahr werden wieder Zivilist:innen sterben.

Völkerrecht gilt nicht nur, wenn es nützt. Es gilt, weil ohne es nichts gilt.

Diesen Satz hat das European Center for Constitutional and Human Rights e.V. (ECCHR)) in dieser Woche formuliert. Er trifft den Kern dessen, was mich nach dem Besuch von Bundeskanzler Friedrich Merz in Washington so besorgt.

Merz hat den Angriff der USA und Israels auf den Iran beim Treffen im Weißen Haus nicht klar verurteilt. Er benannte das Dilemma, tolerierte aber den Bruch. Obendrein erklärte er öffentlich, mit völkerrechtlichen Mitteln sei „nichts zu bewirken". So vermied er jegliche Kritik an den USA und Israel.

Das ist keine Realpolitik. Das ist eine Bankrotterklärung.

Der Angriff auf den Iran ist nach Einschätzung führender Völkerrechtler:innen ein Akt der Aggression – ohne legitimes Mandat, ohne unmittelbare Bedrohung, die eine Selbstverteidigung nach Art. 51 der UN-Charta rechtfertigen würde.

Die Geschichte zeigt: Von außen erzwungene Regimewechsel durch Luftangriffe schaffen keine Rechtsstaatlichkeit. Afghanistan, Irak, Libyen – die Bilanz spricht für sich. Bomben bewirken weder Demokratie noch Frieden.

Die Unterdrückung des iranischen Volkes durch das Regime ist real und dokumentiert. Greenpeace steht an der Seite der Menschen, die für Freiheit und Selbstbestimmung kämpfen und Menschenrechtsverletzungen erfahren müssen

Letztere müssen täglich adressiert, benannt und mit allen rechtlichtlichen Mitteln bekämpft werden. Sie ändern jedoch nichts an der völkerrechtlichen Bewertung eines Angriffskriegs. Das eine darf nicht zur Rechtfertigung des anderen werden.

Was mich besonders bewegt: Deutschland darf keine Infrastruktur, keine Überflugrechte, keine Logistik auf deutschem Boden für völkerrechtswidrige Angriffe bereitstellen – auch nicht stillschweigend. Wer das zulässt, wird zum Teil des Konflikts.

Eine Weltordnung, die Rechtsbrüche hier verurteilt und dort relativiert, ist keine Ordnung. Sie ist ein System von Doppelstandards. Doppelstandards aber untergraben Deutschlands Rolle in einer regelbasierten Weltordnung. Deutschland muss sich an der Geltung von Menschenrechten und am Völkerrecht orientieren. Nicht am Recht des Stärkeren.

Das European Center for Constitutional and Human Rights e.V. (ECCHR) hat bereits Strafanzeige wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit durch das iranische Regime gestellt und fordert nun die strafrechtliche Aufarbeitung aller Angriffe auf zivile Ziele durch alle Konfliktparteien. Es braucht eine klare und unabhängige Aufarbeitung und keine weitere Eskalation.

Ich fordere die Bundesregierung auf: Deeskalation statt Krieg. Klarheit statt Duldung. Recht statt Opportunismus.

Wir solidarisieren uns unmissverständlich und uneingeschränkt mit der Zivilbevölkerung im Iran in ihrem Kampf für Freiheit, Würde und grundlegende Menschenrechte – gegen staatliche Gewalt und Repression.

Greenpeace aktuell

Licht fällt aus einem Dachfenster
Getty Images

Wärmewende

Hintergrund

Auch Gebäudewärme muss klimaneutral werden, wollen wir die Klimaziele schaffen. Laut einem Gutachten wären Rückschritte sogar verfassungswidrig. Die Bundesregierung plant nun trotzdem welche.

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Luftaufnahme: Auf der Tankerwand steht "Risk", davor ein Schlauchboot mit Aktiven, im Hintergrund ein weiteres
© / Greenpeace

Mehr Schutz vor Tankerunfällen

Nachricht

Schattenflotte: Russische Ölexporte mit maroden Tankern bedrohen Ostsee. Simulationen zeigen Folgen von Ölunfällen entlang der Tankerroute. Bundesregierung kann handeln, belegt neues Rechtsgutachten.

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European Energy Independence Protest at Munich Security Conference
© Sandra Singh / Greenpeace

Münchner Sicherheitskonferenz: Klimaschutz fehlt

Meinung

Die Münchner Sicherheitskonferenz hatte einen blinden Fleck: Klimaschutz. Der muss mit ins Zentrum der Debatte. Denn ohne Klimaschutz gibt es keine Sicherheit.

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Climate March 2025 in New York
© Tim Aubry / Greenpeace

UN-Steuerkonvention – eine historische Chance

Hintergrund

Unter dem Dach der Vereinten Nationen entsteht mit der UN Tax Convention ein globales Steuerabkommen, das neue Wege für gerechte Finanzierung von Klimaschutz und sozialer Entwicklung eröffnen soll.

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Soy Plantation in the Amazon
© Markus Mauthe / Greenpeace

Soja-Händler schnetzeln Waldschutz-Moratorium

Hintergrund

Während Brasilien Karneval feiert, beenden Soja-Händler still und leise das Waldschutz-Moratorium. Ohne dieses Schutzabkommen droht dem Amazonas-Regenwald eine neue Welle der Zerstörung.

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Break Free From Tyrants

LNG: neue fossile Abhängigkeiten

Überblick

Aktivist:innen von Greenpeace demonstrieren in München für eine europäische Energieunabhängigkeit. Schluss mit Fossilen, Erneuerbare sind die Lösung!

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Afghanische Männer suchen nach Opfern, nachdem ein pakistanischer Luftangriff in der Nacht ein Wohngebiet getroffen hat.
Aimal Zahir/AFP via Getty Images

Afghanistan-Pakistan-Konflikt: Verschärfung der Grenzstreitigkeiten

Hintergrund

Die Spannungen zwischen Afghanistan und Pakistan haben sich in den vergangenen Tagen drastisch verschärft. Aus jahrelangen Grenzstreitigkeiten ist ein offener Krieg geworden.

mehr erfahren über Afghanistan-Pakistan-Konflikt: Verschärfung der Grenzstreitigkeiten

Aktiv werden!

Schule zeigt Haltung

Petition gestartet: Schule zeigt Haltung

Mitmachen

Lehrkräfte stärken gegen Hass und Hetze: Es braucht mehr Rückendeckung von den zuständigen Ministerien und Schulaufsichtsbehörden. Für eine gelungene Politische Bildung in der Schule.

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Demozug: Aktivist:innen in grünen Greenpeace-Jacken, eine Frau spricht in ein Megafon
© Chris Grodotzki / Greenpeace

Die neuen Greenpeace Nachrichten

Überblick

Warum Klima, Umwelt und Demokratie jetzt mehr denn je unseren Einsatz brauchen. Außerdem: Greenpeace findet erneut gesundheitsgefährdende Chemikalien in Billigkleidung aus dem Internet.

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Junger Orang Utan, der an einer Liane hängt.
© Markus Mauthe / Greenpeace

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Unsere Erfolge - eine Auswahl

  • Projection Calling for Ocean Protection in Berlin

    Hohe See wird besser geschützt

    Nach fast 20 Jahren zäher Verhandlungen hat das UN-Hochseeschutzabkommen im September 2025 die entscheidende Schwelle von 60 teilnehmenden Ländern erreicht. Am 17. Januar 2026 ist er offiziell in Kraft getreten – ein historischer Moment für den Schutz unserer Ozeane.

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  • zwei Schlauchboote mit Aktivist:innen auf der Ostsee, im Hintergrund das Schiff

    Ostsee geschützt

    Marode Öltanker der so genannten Schattenflotte fuhren zuhauf über die Ostsee, umgingen Sanktionen und gefährdeten die marine Lebenswelt. Greenpeace deckte dieses Umweltrisiko auf und protestierte, inzwischen sind die meisten der gefährlichsten Tanker auf der EU-Sanktionsliste gelandet.

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  • Aktivist:innen auf einem Milchsilo mit einer Fahne, darauf: Bärenmarke-Logo sowie "Tierleid stoppen!"

    Teilerfolg bei Bärenmarke

    Juli 2025: Frischmilch und H-Milch von Bärenmarke kommen nun von Kühen, die nicht mehr in tierquälerischer Anbindehaltung leben müssen. Diesen Meilenstein haben wir nach intensiver Kampagne mit vielen Einsätzen von Ehrenamtlichen erreicht. Bärenmarke weigert sich jedoch bei seinen teuren Premiumprodukt weiterhin, auf Weidehaltung umzustellen. Wir bleiben dran.

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  • Greenpeace projiziert Botschaften von Menschen aus aller Welt auf den Svea-Gletscher in Spitzbergen. Mit Videos fordern Prominente wie der schwedische Schauspieler Gustaf Skarsgård und die südafrikanische Schauspielerin Amanda du-Pont den norwegischen Ministerpräsidenten Jonas Gahr Støre auf, die Pläne für den Tiefseebergbau in den arktischen Gewässern Norwegens zu stoppen.

    Kein Tiefseebergbau in der Arktis!

    Greenpeace projiziert Botschaften von Menschen aus aller Welt auf den Svea-Gletscher in Spitzbergen. Mit Videos fordern Prominente wie der schwedische Schauspieler Gustaf Skarsgård und die südafrikanische Schauspielerin Amanda du-Pont den norwegischen Ministerpräsidenten Jonas Gahr Støre auf, die Pläne für den Tiefseebergbau in den arktischen Gewässern Norwegens zu stoppen.

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  • Braunbär in einem Wald in den Karpaten

    Natur wiederherstellen

    Nach langem Ringen hat der Rat der EU-Umweltminister:innen im Juni 2024 dem Gesetz zur Wiederherstellung der Natur zugestimmt. Das ist ein wichtiger Schritt für mehr Artenschutz, auf den Greenpeace lange hingearbeitet hat.

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  • Greenpeace-Aktivist:innen demonstrieren am Amazon Prime Day im Logistikzentrum Winsen an der Luhe gegen die Vernichtung von Neuware. Die Aktivist:innen bringen einen 27 Meter langen Schriftzug aus Versandkartons an, der die Worte "für die Mülltonne" bildet. Das Logo des Online-Versandhändlers veränderten sie mit Bannern zum Hashtag "#amazoncrime".

    Vernichtungsverbot unverkaufter Kleidung

    Was zunächst nur in Deutschland beschlossen wurde, gilt nun teilweise EU-weit: Händler wie Amazon dürfen seit Dezember 2023 nicht länger Kleidung vernichten. Ein Erfolg für die Greenpeace-Kampagne für Ressourcenschutz.

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  • Das Bundesverfassungsgericht hat im April 2021 ein bahnbrechendes Klima-Urteil gefällt. Es bestätigt die Verletzung der Freiheitsrechte der jungen Generation. Die von Greenpeace unterstützten Klimakläger:innen feiern diesen Erfolg auf dem Dach des Greenpeace Deutschland-Büros. Mit dabei sind: Familie Backsen, Franziska Blohm, Lueke Recktenwald, Anike Peters, Martin Kaiser, Lisa Goeldner und Roda Verheyen.

    Verfassungsgericht bestätigt Recht auf Klimaschutz

    Ein Erfolg, der alle überrascht: Am 29. April 2020 urteilt das Bundesverfassungsgericht, dass das Klimaschutzgesetz in Teilen verfassungswidrig ist. Es fordert die Bundesregierung auf, die Rechte junger Menschen besser zu wahren, mehr Klimaschutz zu betreiben und das Gesetz dringend nachbessern.

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  • Gorleben Demonstration mit Castor Attrappe.  Auf dem Banner steht: Gorleben: Schicht im Schacht!

    Gorleben ist Geschichte

    Ein Wunder ist geschehen: Am 28. September 2020 verkündete die Endlagersuchkommission; Das Endlager Gorleben ist vom Tisch. Weil der Salzstock kein sicherer Platz für Atommüll ist.

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Greenpeace – im Einsatz für Umweltschutz und Frieden

Greenpeace engagiert sich international für Klimaschutz, Artenvielfalt und den Frieden. Wie genau, findet sich in unserem Jahresbericht. Dabei unterstützen uns mehr als drei Millionen Menschen weltweit, davon rund 620.000 Fördermitglieder in Deutschland. In mehr als 50 Ländern setzen sich regionale Greenpeace-Büros mit gewaltfreien Aktionen für den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen von Mensch und Natur und Gerechtigkeit für alle Lebewesen ein. Dabei lebt Greenpeace vom Mitmachen - mehr darüber, wie einfach das geht, steht hier.

So wird Ihre Spende eingesetzt

Jeder Beitrag zählt! Über 83% der Spenden fließen direkt in Kampagnen und in Kommunikation, die den Schutz unserer Umwelt vorantreiben. Weitere Mittel werden in Werbung und Verwaltung investiert, um die Wirkung unserer Arbeit zu maximieren.

Mehr erfahren in unserem Jahresbericht
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Initiative Transparente Zivilgesellschaft Deutscher Fundraising Verband

Vertrauen durch Transparenz

Greenpeace ist stolz darauf, Siegel wie das der "Initiative Transparente Zivilgesellschaft" zu tragen. Wir setzen auf volle Offenlegung unserer Finanzen, um Ihr Vertrauen zu stärken und unsere Arbeit so nachvollziehbar wie möglich zu gestalten.