Jetzt spenden

Alle Artikel zum Thema Atomausstieg

Update: AREVA bestätigt alarmierende Radioaktivität in Akokan

Der französische Atomkonzern Areva hat heute bestätigt, dass es in der Stadt Akokan im Niger stark erhöhte radioaktive Strahlung gibt. Greenpeace-Experten hatten im November 2009 herausgefunden, dass die Straßen der Stadt radioaktiv verseucht sind. Unter hohem öffentlichen Druck beginnt der Atomkonzern nun, Akokan von Strahlungsquellen zu befreien.

Aktualisiert:

Kein Neubau von AKW - steht die CDU nach der Wahl noch zu ihrem Wort?

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat am Freitag auf der Bundespressekonferenz bestritten, dass die CDU einen Neubau von Atomkraftwerken in Deutschland in Erwägung zöge: Wir haben festgeschrieben: Wir wollen keine neuen Kernkraftwerke. Ich kenne niemanden in der Union, der sich mit dem Gedanken trägt. Solche Gedanken habe ich nicht.... Wie lange hält sich die CDU an ihr Wort?

Aktualisiert:

Protest auf Hoher See ausgeweitet

Nach einem erneuten Schlauchbooteinsatz vor der schwedischen Küste befinden sich seit heute Mittag insgesamt acht Greenpeace-Aktivisten auf dem Frachter Happy Ranger. Sie protestieren gegen den Transport der Dampferzeuger zur Baustelle des Atomkraftwerks im finnischen Olkiluoto. Dort errichten Areva und Siemens den Prototypen des Europäischen Druckwasserreaktors (EPR). Gestern hatten auf der Ostsee vor Fehmarn sechs Aktivisten, darunter drei Deutsche, den Schwerlastfrachter erklettert und an Bord ein Protestcamp errichtet. Die Aktivisten fordern den Stopp der Arbeiten am EPR.

Aktualisiert:

Atomfonds - Mogelpackung mit Laufzeitverlängerung

AKW-Laufzeitverlängerung - ein Förderprogramm für Erneuerbare Energien? Ein Rezept für Versorgungssicherheit? Was die CDU uns zu verkaufen versucht, ist nur ein profitabler Deal für die Atomindustrie. Sie kann die Hälfte ihrer zusätzlichen Gewinne in den vorgeschlagenen Fonds für Energieforschung stecken und sich das Geld dann wieder auszahlen lassen - für Energieforschung. Gegenvorschlag von Greenpeace: eine Atomsteuer, zu zahlen von den Stromkonzernen, unter Beibehaltung des Atomausstiegs.

Aktualisiert:

Schwarz-Gelb - was tun? Mach mit bei GreenAction!

Die Bundestagswahl hat uns eine schwarz-gelbe Koalition beschert, verniedlichend auch Tigerenten- oder Biene Maja-Koalition genannt. Das hört sich zwar ganz putzig an, doch die Politik die wir erwarten dürfen, wird alles andere als niedlich sein. Beispielsweise haben die Energiekonzerne viel Einfluss auf CDU/CSU und FDP. Es ist zu befürchten, dass der Koalitionsvertrag stark die Handschrift der großen Energieversorger tragen wird, sagt Heinz Smital, Atomexperte von Greenpeace.

Aktualisiert:

Greenpeace protestiert an Endlagerbaustelle in Gorleben

Greenpeace-Aktivisten haben heute Nacht auf der Endlagerbaustelle in Gorleben für die endgültige Aufgabe des geplanten Atommülllagers demonstriert. Sie projizierten einen Slogan auf den Förderturm des Salzstocks: Von Kohl bis Merkel: Verfehlte Endlagerpolitik - Gorleben stoppen!

Aktualisiert:

KettenreAktion von Krümmel bis Brunsbüttel

Fast 150.000 Menschen haben am Samstag an der Anti-Atom-Demo teilgenommen. 120.000 bildeten eine Kette zwischen den beiden norddeutschen AKW Krümmel und Brunsbüttel. Auch in Biblis und Ahaus waren viele tausende Atomkraftgegner unterwegs. Greenpeacer Tobias Riedl war in Krümmel dabei.

Aktualisiert:

Greenpeace protestiert bei EnBW-Hauptversammlung

Mit einem Die-In protestieren Greenpeace-Aktivisten heute vor der Hauptversammlung des Energieversorgers EnBW gegen dessen Weigerung, seinen Altreaktor Neckarwestheim I vom Netz zu nehmen. Die Ehrenamtlichen lassen sich zwischen gelben Atommüllfässern wie tot zu Boden fallen und weisen damit symbolisch auf die tödliche Gefahr von Störfällen oder Terroranschlägen auf Atomkraftwerke hin. Überdies fordern sie mit Bannern vor der Stadthalle des Kongresszentrums in Karlsruhe ein Umdenken in der Geschäftspolitik der EnBW. Die Aktionäre sollen für den Ausbau regenerativer Energien stimmen, anstatt an der Atomkraft festzuhalten.

Aktualisiert:

Schweden rudert zurück ins Atomzeitalter

In einer sehr knappen Entscheidung hat das schwedische Parlament den Bau von neuen Atomkraftwerken genehmigt. 174 Abgeordnete stimmten für die Gesetzesvorlage, 172 dagegen. Diese Entscheidung ist ein großer Fehler, sagt Ludvig Tillman, Energie Experte von Greenpeace Schweden. Sie wirft das Land weit zurück. Massive Kosten, das Risiko eines Nuklear-Unfalls und Atommüll, der noch nicht entsorgt werden kann, erwarten uns.

Aktualisiert:

Merkel knickt vor den Atomkonzernen ein

Das Bundeskabinett hat dem diesjährigen Haushaltsbegleitgesetz zugestimmt. Die dringend benötigte Brennelementesteuer ist darin aber vorerst nicht enthalten. Die Atomkonzerne verhandeln derzeit mit der Bundesregierung über Alternativen zu einer Brennelementesteuer. In den vergangenen Wochen hatten sie versucht, mit einer Werbekampagne die öffentliche Meinung zu wenden. Die Bevölkerung ist jedoch weiterhin für die Steuer - wie neueste Umfragen zeigen.

Aktualisiert:

Energiebericht muss veröffentlicht werden!

Das Bundesministerium für Wirtschaft verzögert die Veröffentlichung eines Berichts an die EU-Kommission, in dem die zukünftige Energieversorgung Deutschlands geregelt ist. Grund für Greenpeace, die Veröffentlichung beim Berliner Verwaltungsgericht einzuklagen. Denn aus dem Bericht geht hervor, ob die zukünftige Stromversorgung Deutschlands auch ohne Laufzeitverlängerungen bei Atomkraftwerken gesichert ist.

Aktualisiert:

Keine Sicherheitsnachrüstung für alte Atomkraftwerke

Die ältesten deutschen Atomkraftwerke gegen Flugzeugabstürze zu sichern, würde teuer werden. Kein Wunder also, dass die Atomkonzerne das lieber vermeiden würden. Mit dem Entwurf für einen neuen Paragraphen des Atomgesetzes erfüllt die Regierung ihnen diesen Wunsch. Die Kraftwerksbetreiber sollen erst in zehn Jahren einen ausreichenden Schutz nachweisen müssen. Bis dahin sind aber die ältesten Kraftwerke wahrscheinlich bereits vom Netz.

Aktualisiert: